Kurzinfo

VERANSTALTUNG GECANCELT

Leider können wir diese Veranstaltung nicht durchführen. Diejenigen, die sich schon angemeldet haben, werden in Kürze informiert. Wir planen die Veranstaltung neu und melden uns wieder!

Pfingsten 2010 in Sieben Linden

Die Transition Towns Bewegung macht derzeit von sich reden und bringt viele Menschen an einen Tisch. Die Bewegung verknüpft die Themen Peak Oil, und Klimawandel mit sozialen Themen, politischen Machtfragen und der bewussten Gestaltung des lokalen Lebensumfeldes.

Diese sinnvolle Zusammenführung gibt es auf gewisse Art und Weise auch in der Gemeinschaftsbewegung. Die Veranstaltung „Gemeinschaften – Towns in Transition“ vom 19.-24.Mai im Ökodorf Sieben Linden möchte daher der Frage nachgehen, welche Rolle intentionale Lebensgemeinschaften in der Transition Town Bewegung spielen und spielen können.

Um dem gewählten Thema gerecht werden zu können, bieten wir unterschiedliche Fragestellungen und verschiedene Räume für Austausch und gemeinschaftliches Tun und Lernen an.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt des Treffens:

1. Welches Wissen aus Gemeinschaftsprojekten lässt sich effektiv in die Gesellschaft tragen und nach außen bringen? Viele der Methoden und gemeinschaftsfördernden Aktivitäten, die derzeit in der Transition Town Bewegung eine wichtige Rolle spielen, sind normales Handwerkszeug vieler Lebensgemeinschaften. Daher fragen wir auch: Welche Erkenntnisse können Gemeinschaften zur Verfügung stellen? An welcher Stelle können wiederum Gemeinschaften von diesem Prozess lernen und profitieren?

2. Welche Form des Umgangs miteinander können als Lösungswege für die Gesellschaft angesehen werden? Wie können wir über eine individualisierte Gesellschaft hinauswachsen und neue Formen von Gemeinschaftlichkeit entwickeln? Welche Sehnsüchte nach Gemeinschaft werden dabei angesprochen?

3. Schließlich wollen wir uns auch der Frage zuwenden, was es braucht, damit die Transition Town Bewegungen erfolgreich sein kann? Inwiefern muss eine Einigkeit bestehen, was als „erfolgreich“ bezeichnet wird? Welches Begleitprogramm benötigt die Bewegung, um dauerhaft verschiedene Gesellschaftsgruppen ansprechen zu können? Wie gelingt es uns, dass innerhalb der Transition Town Bewegung keine undemokratischen Strukturen wie verdeckte Hierarchien entstehen und der Prozess gerecht bleibt? Und wie weit, wie umfassend, wie radikal muss die Transition, der Wandel gehen, um wirklich einer zu sein?

Das Programm beinhaltet nun verschiedene Elemente, die sich auf unterschiedliche Art mit den Fragen beschäftigen. Am Vormittag werden Workshops zu unterschiedlichen Themen angeboten. Dazu haben wir ReferentInnen eingeladen bzw. bieten wir selber einen Input an .

Das Programm an den Vormittagen beinhaltet:

Workshop zur Methode „Dragon Dreaming“, welches sich an der Frage orientieren soll: „Welche Gemeinschaft erträume ich mir?“

Iris Kunze geht der Frage „Ecovillages und their transition potential“ (in Englisch) nach

Mathias Muschal bietet einen zweitägigen Workshop zu Permakultur an.

Nachmittags finden Open Space Angebote statt. Jeder ist eingeladen, in diesem Rahmen selbst etwas anzubieten. Die Open Space Methode bietet allen Teilnehmenden den Raum, ihren eigenen Zugang zu den genannten Fragestellungen in kleineren Gruppen zu vermitteln und zu diskutieren. Wir sammeln schon Open Space Themen, die verschiedene TeilnehmerInnen anbieten:

- World Café discussion: An Integral Transition (englisch):
To successfully make the transition to a new world, we need to cultivate an integral response. A response that takes into account our subjectivity as individuals, our responsibility towards our community, and to Earth, the larger biotic community. This World Café discussion allows us to collectively brainstorm on ways we can make this integral transition.
About the facilitator:
Bindu Mohanty is a writer and teacher based in Auroville (www.auroville.org), a growing international town known for its initiatives in social and environmental sustainability.

- Vorstellung von der Berliner Energiewendeinitiative TransitionTown-Friedrichshain-Kreuzberg
- Auswirkungen von gemeinschaftlichem Leben auf die Gemeinde und die Region
- Welche Qualität von Gemeinschaft ist wichtig für die Transition Town Bewegung?

Zeitgleich findet in Sieben Linden eine internationale, englischsprachige Konferenz zum Thema Transition Town statt. Daher werden insgesamt ca.100 Personen an beiden Veranstaltungen teilnehmen. Wir gehen davon aus, dass sich die Teilnehmenden bei den Angeboten am Nachmittag und am Abend vermischen.

Wir laden alle TeilnehmerInnen ein, weitere Ideen einzubringen. Solltet ihr Interesse haben, eine Open Space Veranstaltung anzubieten, dann bitten wir euch, euch an den genannten Fragestellungen zu orientieren.

Referenten, die zu diesem Thema gearbeitet haben und von uns im Vorfeld nicht kontaktiert wurden, sollen bitte Kontakt mit Steffen Andreae Kontakt aufnehmen.